Bald im Kino: Kidnapping Mr. Heineken

kidnapping_mr_heineken_posterHeineken… Moment mal? Ist das nicht dieses sogenannte „Bier“, dass es überall auf der Welt zu geben scheint, dieser riesige Konzern, der sich immer mehr Brauereien aneignet? Ja, genau. Und irgendwie geht es auch darum. Also nicht speziell darum. „Kidnapping Mr. Heineken“ erzählt die wahre Geschichte der Entführung von Alfred Heineken, der in dein 80ern von einer Diebesbande entführt wurde. Der Erbe des Brauerei-Imperiums wird in dem FIlm von Daniel Alfredson (der Typ, der die Jussi-Adler Olsen Romane „Verdammnis“ und „Vergebung“ verfilmt hat) durch Sir Anthony „Hannibal“ Hopkins verkörpert. Auch der Rest des Casts liest sich ordentlich: Jim Sturgess (Cloud Atlas) und Sam Worthington (Avatar) mimen die Verbrecher, die dem Alkohol-Mogul eine schlimme Zeit bescheren.

Was soll man davon halten? Für mich klingt das nach einer unfassbar dreisten Werbekampagne. Hollywood wird immer mehr zum Opfer von Sponsoring, klar, aber das hier gehört in die selbe Kategorie von Frechheit wie der Google-Imagefilm „Prakti.com„. Ich würde mir wünschen, dass kein Mensch sich diesen Streifen ansieht, einfach um ein Zeichen zu setzen: Wir Konsumenten sind manchmal vielleicht blöd, aber so blöd, dass wir jetzt auch noch für Werbung Geld bezahlen, sind wir nicht. Soweit meine Hoffnung. Die Jungs scheinen das jedenfalls, und man verzeihe mir das schlechte Wortspiel, bierernst zu meinen.

Advertisements

Diesen Artikel kommentieren

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s