Sendung vom 29.03.2015

Die März-Sendung ist verhext. Erst schaffe ich es nicht, mir den Termin dafür zu merken, was ja schon schlimm genug ist. Dann will ich ins Studio, um wenigstens ein paar Podcasts zu erstellen, aber auch da will es nicht so recht funktionieren. Ausgerechnet das Projekt, das mich heute Morgen am meisten Zeit gekostet hat, ist am Ende beschädigt. Eigentlich hätte es hier jetzt ein Porträt zu Jean-Patrick Manchette geben sollen, unterlegt mit der Musik von John Coltrane, daraus wird aber vorerst nichts. Wenn ich die Zeit finde, reiche ich das nach, in Textform findet ihr es sowieso demnächst hier. Damit sind es gerade mal drei Podcasts, die ihr diesmal anhören könnt. Damit es nächstes Mal nicht wieder so ein Desaster gibt, könnt ihr mir beim Gewinnspiel ein bisschen unter die Arme greifen. Wie, das könnt ihr weiter unten lesen.

Podcasts

Alle Podcasts als Playlist

Sendung vom 29.03.2015

Alle Podcasts (einzeln)

Zoë Beck: Schwarzblende

Sandrone Dazieri: In der Finsternis

James Ellroy: Perfidia (Krimi des Monats)

Texte

Zoë Beck: Schwarzblende

Sandrone Dazieri: In der Finsternis

James Ellroy: Perfidia (Krimi des Monats)

Porträt: Jean-Patrick Manchette

Tracks

Nachdem ich am Donnerstag die aktuelle Brenner-Verfilmung im Kino gesehen habe, ließ mich dieser Song nicht mehr los. Er sollte deshalb eigentlich zu Beginn der Sendung laufen. Hat ja nicht geklappt, hörenswert ist er trotzdem.

Dante Torre aus „In der Fnisternis“ ist ein regelrechter Kaffeenarr. Für ihn ist „Coffee to go“ ein Schimpfwort, und beinahe alles, was er nicht selbst gemischt hat, absolute Plörre. Mit dem Song könnte er sich daher bestimmt gut identifizieren. Verrückt genug, um eine Filiale der amerikanischen Kaffee-Kette zu verwüsten ist er allemal.

Es gibt keinen besseren Soundtrack zur Glasgow Trilogie als das Album „Sunbathing Animal“ von Parquet Courts. Ihr Nancny Sinatra Cover passt wunderbar zu dem in die Jahre gekommen Killer Frank, der sich in „Der Killer hat das letzte Wort“ langsam Richtung Abstellgleis bewegt. 

„Perfidia“, das Lied, das dem Buch von James Ellroy seinen Titel gibt, wurde ursprünglich von dem mexikanischen Liedermacher Alberto Dominguez geschrieben. Der Song läuft mehrmals in diesem Krimi im Hintergrund, weshalb er einen guten Abschluss für die Sendung dargestellt hätte. Die Version von „Los Panchos“ fand ich besonders gelungen.

Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt es diemal den zweiten Teil der Glasgow-Trilogie von Malcolm Mackay, „Der Killer hat das letzte Wort„. Wer das Buch haben möchte, muss meinem Gedächtnis ein bisschen auf die Sprünge helfen: Wann soll nochmal meine nächste Sendung laufen? Das Datum reicht aus. Die Antwort einfach ins Kontaktformular eintragen oder per Mail an derschneemann@gmx.net schicken, Betreff: „Glasgow“. Einsendeschluss ist Samstag, 4.4. um 4 Uhr 44.

Nachtrag

Noch einmal Sorry an alle. Nächstes Mal wird es wieder alles wie gewohnt laufen, versprochen. Ich muss jetzt zusehen, dass ich die April-Sendung schnell fertig stelle, immerhin habe ich doch nicht mehr so viel Zeit, wie ich bis Sonntag noch gedacht habe. Thema der Sendung (Ihr erinnert euch, alle zwei Monate gibt es eine Themensendung): Organisiertes Verbrechen – Mafia & Co. Die Zeit dazwischen werde ich mit einigen Reviews zu Film & Literatur überbrücken, schaut also weiterhin regelmäßig vorbei!

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6 Gedanken zu “Sendung vom 29.03.2015

  1. Fast hätte ich den Beitrag zu „Schwarzblende“ abbrechen müssen, aber zum Glück hast Du genau so viel – und nicht mehr – vom Inhalt verraten, wie ich schon kenne. „In der Finsternis“ wäre mal wieder völlig an mir vorbeigegangen, wenn Du es nicht vorgestellt hättest. Ein weiteres Schmankerl, was auf meine Wunschliste wandert….

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      • Bei Schwarzblende ist Dir das auf jeden Fall gelungen – die beiden anderen kenne ich (noch) nicht. Aber grundsätzlich finde ich das einen guten Vorsatz – ein bißchen Spannung soll dem Leser ja erhalten bleiben, nachdem er Deinen Krimitipp gehört hat. 😉

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  2. Wieder mal sehr informativ und auch musikalisch interessant (The Animals fand ich besonders gut). Die Mischung aus Krimi und Musik ist sowieso meins. Wahrscheinlich liegt deshalb der neue McKinty schon bereit…;)

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