Sendung vom 06.09.2015

Im September war eigentlich eine Sendung zu aktuellen Krimis vorgesehen, doch irgendwie hat sich trotzdem ein Thema eingeschlichen: Die Hälfte der Spielzeit ging es um den „War on Drugs“ und seine Folgen. Das Thema scheint gerade en vogue zu sein, was, wie ich finde, bei all den finanziellen Motiven, die natürlich mit Büchern, Fernsehserien und Filmen auch verfolgt werden, eine gute Sache ist. Wer sich näher damit beschäftigen möchte, der sollte sich ganz besonders den letzten Buchtipp anschauen – aber jetzt genug des Geredes, hier kommen die Podcasts. Wer stattdessen die komplette Sendung mit Musik genießen möchte, der kann das noch bis zum 13.09. in der Mediathek der Wüsten Welle tun.

Podcasts

Alle Podcasts als Playlist:

Sendung vom 06.09.2015

Alle Podcasts (einzeln):

Augusto Cruz: Um Mitternacht

Jax Miller: Freedom’s Child

Newton Thornburg: Cutter und Bone

Don Winslow: Tage der Toten

Don Winslow: Das Kartell

Johann Hari: Chasing the Scream

Texte

Augusto Cruz: Um Mitternacht

Jax Miller: Freedom’s Child

Newton Thornburg: Cutter und Bone

Don Winslow: Tage der Toten

Don Winslow: Das Kartell

Johann Hari: Chasing the Scream

Tracks

Was soll ich sagen? Ein klassischer Opener, der sicher auch in der Kneipe von Freedom Oliver aus „Freedom’s Child“ laufen könnte – wäre man dort nicht spätestens in den 80ern kleben geblieben.

In der Sendung lief ja eigentlich „The Night of the Open Graves“, den Track konnte ich jetzt aber auf die Schnelle nicht online finden. Der hier passt aber auch und zeigt, warum die Messer Chups den perfekten Soundtrack für jeden B-Movie Horrorfilm und gleichzeitig auch für „Um Mitternacht“ von Augusto Cruz liefern.

Als ich auf einem Flohmarkt zufällig auf die Band Twink gestoßen bin, konnte ich es kaum glauben. Wie kann es sein, dass derart großartige Musik so in Vergessenheit geraten ist? Das vielleicht am besten gehütete Geheimnis der 70er, die stecken so manchen Oldie in die Gesäßtasche und tingeln am Rande des Wahnsinns entlang wie Alex Cutter aus „Cutter und Bone“.

Sucht man auf Google nach „War on Drugs“ findet man zuallererst mal die Homepage von The War on Drugs, einer meiner momentanen Lieblingsbands – was nicht nur am großartigen Kurt Vile liegt wie dieser Song eindrucksvoll vorführt. Als wäre der Dylan von früher wieder da.

Ich glaube hier erübrigt sich jeder Kommentar meinerseits. Einfach zuhören.

Dieser Song jagt mir immer wieder eine Gänsehaut über den Rücken. Wer wissen will, warum er thematisch in die Sendung passt, der lese doch bitte „Chasing the Scream“. Und der Rest von euch auch, einfach weil es sich lohnt.

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