Trailer, Trailer, Trailer #2

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Da ich momentan kaum Zeit zum Schreiben habe, die kurzen Pausen während der Arbeit aber gerne dazu nutze, Trailer von neuen Filmen anzuschauen, gibt es heute mal wieder was von mir zu lesen. Ihr werdet sehen: Da kommen einige spannende Sachen auf uns zu! Demnächst gibt es in diesem Theater auch wieder längere Texte zu den Büchern, die ich so lese. Das Literaturjahr 2017 hat immerhin schon angefangen, wenn auch bisher weitestgehend ohne mich. Und dann hab ich noch die bereits länger angekündigte, ominöse Überraschung in der Hinterhand …

Niemand geringeres als Regie-Legende Walter Hill steckt hinter dieser abstrusen Geschichte über einen Auftragskiller, der gegen seinen Willen zur Frau umoperiert wird und sich nun an denen rächen will, die ihm das eingebrockt haben. Oder ihr? Mit Filmen wie „48 Hrs.“ und „The Driver“ hat Hill das Action-Genre, wie wir es heute kennen, mitgestaltet. Aktuell macht er durch seine Arbeit für die Hard Case Crime Comic-Reihe „Triggerman“ von sich reden. Auch zu „The Assignment“ gibt es eine Comic-Adaption, die im Dezember bei Splitter unter dem Titel „Tomboy“ auf Deutsch erschien. Einen deutschen Kinostart für den Film gibt es bisher noch nicht – trotz der hochkarätigen Besetzung.

Nicht minder spannend sieht das Langfilm-Regiedebüt „My Father Die“ von Sean Brosnan aus. Der großartige Joe Anderson spielt darin einen jungen Mann, der sich seit der Pubertät darauf vorbereitet, den Mörder seines älteren Bruders büßen zu lassen – der, man kann es sich nun mal nicht aussuchen, auch noch sein Vater ist. Der Trailer bietet tolle Bilder, hypnotische Schwarz-Weiß-Aufnahmen wechseln sich mit abgefahrenen Actionsequenzen ab, und alles deutet auf eine gehörige Portion Country Noir hin. Ab 28. April kann man diese potentielle Genre-Perle als DVD erwerben.

In die Kerbe County Noir schlägt auch der nächste Film. In „Stray Bullets“ entdecken drei Jugendliche in einem Wohnwagen, den sie eigentlich nur entrümpeln wollten, drei Kleinkriminelle, die sich dort vor einem Auftragskiller verstecken. Auf engstem Raum schmiedet die ungewöhnliche Gemeinschaft Pläne, wie alle wieder möglichst lebendig aus der Nummer herauskommen. Bemerkenswert: Der 16-jährige Jack Fessenden spielt nicht nur die Hauptrolle, sondern hat auch Regie geführt, und beweist, wie der Trailer zeigt, bereits in jungen Jahren ein eindrucksvolles Gespür für Ästhetik und Stil. Den Namen sollte man sich merken. Einen Termin für einen Kinostart oder eine DVD-Veröffentlichung gibt es natürlich wieder mal nicht.

Der Trailer zu „City of Tiny Lights“ bietet völlig anderen Stoff. Da ist er wieder, der Privatdetektiv, der im Büro sitzt, das, natürlich, von schönen Frauen belagert wird. Im Stil eines Neo-Noir bringt Regisseur Pete Travis das altgediente Motiv mit dem Leben im modernen London zusammen, und liefert dabei Bilder ab, die sich sehen lassen können. Riz Ahmed, der sich in der Rolle des Protagonisten um eine verschwundene Prostituierte kümmern muss, hat spätestens seit „Nightcrawler“ ohnehin jede Aufmerksamkeit verdient. Die Romanvorlage stammt von Patrick Neate. Ob und in welcher Form wir die Verfilmung zu sehen bekommen ist, ihr habt es schon erraten, unklar.

Zum Schluss geht es nach Hongkong. Was bisher von Cheng Ers Thriller „The Wasted Times“ zu sehen ist, verschlägt einem die Sprache. Neben den opulenten Bildern liefern alle veröffentlichten Trailer leider wenig bis gar keine Information über den Handlungsverlauf. Bekannt ist nur, dass ein ominöser Deal zwischen der Unterwelt von Shanghai und der japanischen Armee im Zentrum des Films steht. Man kann nur hoffen, dass irgendein Festival ihn in die deutschen Kinos spült, denn auch hier gilt: Ob wir den Film hierzulande zu sehen bekommen ist unklar.

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