Kurzer Brief zum langen Abschied

Nicht gleich erschrecken.

Wie ihr sicherlich alle gemerkt habt, ist es hier etwas ruhig geworden. Das liegt daran, dass ich momentan an meiner Bachelorarbeit sitze, die sich als widerspenstiger erwies, als ich zu Beginn angenommen hatte. Deshalb werden auch in den nächsten Wochen erst einmal keine neuen Beiträge auf diesem Blog erscheinen.

Sobald ich meinen Kopf aus den Bergen von Fachliteratur herausgezogen habe – was etwas Mitte Juni der Fall sein dürfte – beschäftige ich mich dann wieder mit dem Kriminalroman. Es gibt einiges nachzuholen. So viel sei schon mal verraten: Mit einer schnöden Rezension werde ich mich nicht zurückmelden. Stattdessen ist etwas Besonderes geplant, und ich freue mich jetzt schon darauf, es mit euch zu teilen.

Auf ein baldiges Wiederlesen,

Euer Schneemann

 

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Jede Menge Kartons und ein nächtliches Gespräch

Da meine Heizung gerade kaputt ist, fiel mir wieder ein, dass ich ja ein Doppelleben als Schneemann führe. Wozu ich in letzter Zeit leider sehr wenig kam. Wie einige von euch sicherlich mitbekommen haben, breche ich mein Lager in Tübingen ab und ziehe in den Stuttgarter Kessel, was mich – neben dem Studium – so sehr beansprucht, dass ich zwar noch zum Lesen, nicht aber zum Schreiben komme. Meine letzte Woche lässt sich mit dem nachfolgenden Bild ganz gut zusammenfassen:

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Schneemann macht Sommerpause

Sommerpause

© Scott Schiller

Eine Auszeit muss her. Nachdem das Jahr wieder viel zu schnell vorbeizieht und ich kaum noch zum Lesen komme, dachte ich mir, ich lasse mal für ein paar Wochen die Tastatur in Ruhe und widme mich meinem Bücherstapel. Deshalb steige ich morgen Vormittag mit einem Koffer voller Krimis ins Flugzeug. Während meiner Abwesenheit werde ich weder Kommentare lesen noch Mails beantworten können. Falls ihr also dringende Anliegen habt, lasst sie mir am besten per Flaschenpost zukommen, wobei ihr Gewässer und Strömung so wählen bzw. berechnen müsst, dass die Nachricht an der Küste von Griechenland wieder, ähm, auftaucht. Am 15. August geht es dann wie gewohnt weiter – pünktlich zum Erscheinen des neuen CrimeMag, in dem ich mich dann über einen Teil meiner Urlaubslektüre auslassen werde.

Gründung einer kriminellen Vereinigung

Liebe Leserinnen und Leser,

während ich online mit vielen von euch in Kontakt stehe und mich regelmäßig über Kriminalliteratur austauschen kann, fehlen mir im Leben fernab des Bildschirms dazu leider die nötigen Strukturen. Also schaffe ich sie mir gezwungenermaßen selbst: Ich möchte in Tübingen einen monatlich stattfindenden Krimi-Stammtisch etablieren. Drei (oder sogar vier?) Leute haben bereits ihr Interesse bekundet und ich hoffe, dass es durch diesen Beitrag noch ein paar mehr werden.

Krimi-Stammtisch

© Robert Carner

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Ein Lebenszeichen

Liebe Leserinnen und Leser dieses kleinen Blogs,

ihr fragt euch bestimmt, warum im April kaum etwas von mir zu lesen war. Die Erklärung ist so einfach wie traurig: Jemand, der mir sehr sehr nahe stand, ist nicht mehr. Ich habe mir also die Zeit genommen, mich innerlich zu verabschieden, zu realisieren, dass Menschen – wie Harry Rowohlt es sagen würde – leider nicht nachwachsen, und diese Zeit war zu kostbar, um sie mit anderen Dingen zu füllen.

Jetzt kämpfe ich mich aber langsam zurück. Schon in ein paar Tagen geht es hier wie gewohnt weiter, mit jeder Menge Rezensionen zu Romanen, Filmen, Serien und sogar Zeitschriften. Doch zuallererst wird es Zeit, eine Fast-schon-Tradition fortzuführen…

Ich freu mich drauf,

Euer Schneemann

 

Auf den Spuren von Bruen, McKinty & Co.

2016-03-12-13h02m24

Was habe ich mir nicht alles vorgenommen. Drei Bücher wollte ich während meines dreiwöchigen Aufenthalts in Irland lesen, weil ich davon ausging, dass mindestens die Hälfte aller Tage dem Regen zum Opfer fallen würden. „Jack Taylor liegt falsch“ von Ken Bruen, „In der Sackgasse“ von Gene Kerrigan und „The Big O“ von Declan Burke. Alle schön auf den neuen E-Reader geladen, dass ich nicht so schwer tragen muss. Die Erfindung des Rollkoffers habe ich bis heute eher unbeeindruckt zur Kenntnis genommen. Auf dem Hinflug benutzte ich das mir immer noch etwas fremde Gerät zum ersten Mal über einen längeren Zeitraum, Jungfernflug sozusagen, allerdings um ein bisschen in „Cops in the City“ zu schmökern. Noch waren wir ja nicht in Irland.  Weiterlesen

Cops. Cops everywhere.

Vielleicht ist es euch auch schon aufgefallen: Im Herbst/Winter-Programm der Verlage dreht sich alles um Polizisten. Da ich aber, wie ihr sicherlich wisst, ab Ende Dezember nicht mehr sende, sprich nur noch zwei Mal überhaupt im Radio zu hören sein werde, schaffe ich es nicht mehr, eine entsprechende Themensendung einzuschieben. Die Jahresbestenliste muss ja auch noch irgendwo Platz haben. Daher nutze ich meine neu gewonnene Freiheit um das Jahr 2016 direkt mit einem Themenblock zu beginnen. Folgende Titel habe ich dafür ins Auge gefasst: Weiterlesen