Aufstieg und Fall eines Imperiums

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Rom, Ende der 70er Jahre: Eine neue Bande macht sich in der Stadt breit. Man weiß nicht viel über sie, nur, dass sie nichts mit den Camorra zu tun haben. Dandi gehört dazu, ein intelligenter Typ, der von dem Drang getrieben wird, etwas darstellen zu wollen. Freddo gehört dazu, ein Straßenköter, ein loyaler, trauriger Typ, der eher ein Macher ist als einer, der große Reden schwingt. Und natürlich Libanese, Kopf und Herz er Organisation. Der Stratege. Gemeinsam sind sie dabei, Rom zu erobern. Um den Laden übernehmen zu können, müssen sie sich aber erst einmal um die Vorbesitzer kümmern. Der Beginn eines blutigen Machtkampfes. Weiterlesen

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Die Geister, die ich rief

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Man denkt ja immer, man hat alles schon einmal gelesen. Dann gibt es aber Bücher, die, dieser Annahme zum Trotz, mit einem überraschend unverbrauchten Konzept aufwarten. So zum Beispiel „Die Schatten von Belfast“ von Stuart Neville. Dabei ist die Grundidee so simpel wie packend: Ex-IRA-Mitglied Gerry Fegan hat im Namen des Freiheitskampfes ein dutzend Mal gemordet – immer im Auftrag seiner Bosse. Jahre später suchen ihn Schuldgefühle heim, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn seine zwölf Opfer begleiten ihn in geisterhafter Form auf Schritt und Tritt. Als er dem Auftraggeber eines dieser Morde wiederbegegnet, tritt einer der Geister vor und hält dem Mann die Finger wie eine Knarre an den Kopf. Fegan dämmert, was das bedeuten könnte. Er macht sich auf, die restlichen Auftraggeber zu finden. Weiterlesen