Die beklemmende Enge der Erinnerung

Dazieri - In die Finsternis

© Piper

„Die Welt ist eine gewölbte Wand aus grauem Beton. Die Welt ist von gedämpften Geräuschen und Echos erfüllt. Die Welt ist ein Kreis, den er mit ausgebreiteten Armen halb ausmessen kann.“

Zu Beginn werden wir Zeuge einer ungeheuerlichen Szene. Ein Junge, der in einem engen Raum völlig isoliert vor sich hinvegetiert, entdeckt einen Riss in der Wand. In der Wand, die bisher die Grenze seiner Welt darstellte. Er weiß, dass es falsch ist, durch dieses provisorische Fenster zu schauen, tut es aber trotzdem. Der Vater wird ihn hinterher wieder „Vieh“ nennen, weil er sich nicht an die Regeln hält. Doch die Die Bestrafung bleibt aus. Ist der Vater etwa doch nicht der allwissende Gott, für den er ihn die ganze Zeit gehalten hat? In seinem Inneren keimt ein Zweifel. Weiterlesen