Westerngroteske? Wundertüte!

Smonk

© Pulp Master

„Smonk“ ist so ein Buch, über das man wahnsinnig viel schreiben könnte. Darüber, dass Tom Franklins Roman dermaßen southern gothic ist, dass Kommentare wie „… also gelesen hab‘ ich das jetzt nicht, ist mir zu persönlich zu abgedreht, aber soll ja sehr gut sein“ schon beim bloßen Anfassen durch den Gehörgang geistern. Darüber, dass sich das liest, als hätte Cormac McCarthy „Die Morgenröte im Westen“ bis in die Haarspitzen zugekokst in einem Pornokino geschrieben. Darüber, was uns ein Autor mitteilen möchte, der das Tier im Menschen auf das amerikanischste aller Genres loslässt und damit einen Körperflüssigkeiten-Tsunami entfesselt. Muss aber alles gar nicht sein. Auch ohne jede Form der Einordnung ist Smonk ein Höllenspaß. Ach was – das Wort „Höllenspaß“ wurde eigens für diesen Roman erfunden. Weiterlesen

Werbeanzeigen