Vorschau 2017: Teil 2

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Ein alter Bekannter, ein Preisträger, ein Debüt und der Start einer Krimireihe – so sieht die Auswahl meiner zweiten Vorschau für diese Jahr aus. Es geht vom zerrütten Port-au-Prince ins brandgefährliche Kingston, von einem Dubliner Waisenhaus in den Knast von Chicago und wieder hinaus. Dabei geben sich ein ständig betrunkener Inspektor, Bob Marley, ein Dreamteam aus Hippie und Schauspielerin sowie – im weitesten Sinne – eine Putzkraft, die auf Kugeln als Putzmittel schwört und bei dem Wort „Mob“ nicht zuerst ans Wischen denkt, die Ehre. Das kann ja heiter werden. Weiterlesen

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„Wie malt man die Finsternis?“

Gary Victor Soro

© litradukt

Es beginnt mit einer der denkwürdigsten Szenen dieses Buchjahres: Inspektor Dieuswalwe Azémar kommt in einem Hotelbett zu sich, die Sinne noch völlig vom Soro vernebelt, als er bemerkt, dass er anscheinend gerade mit der Frau seines Vorgesetzten schläft. Ihm bleibt kaum Zeit, diese Information zu verdauen, denn auf einmal bebt der ganze Raum. Haiti wird von einem der schlimmsten Erdbeben in der Geschichte des Landes heimgesucht. Ein Stück Zimmerdecke bricht heraus und erschlägt die arme Frau, die den verwirrten Polizisten mit ihrem massigen Körper vor dem sicheren Tod bewahrt. Er kriecht unter ihr hervor und flüchtet sich nach draußen. Als er sich am nächsten Tag durch die zerstörte Stadt zur Arbeit schleppt, ahnt er noch nicht, dass sein Chef, Kommissar Solon, längst über den Seitensprung seiner Frau Bescheid weiß. Und über ihren Tod. Inspektor Azémar wird damit beauftragt, den Mann zu finden und auszuliefern, mit dem Solons Frau bis zuletzt das Bett geteilt hat: Sich selbst. Weiterlesen

Vorschau: Sendung vom 21.06.2015

IMG_8169Fragt mich nicht, was diesmal passiert ist. Ich weiß es nämlich nicht. Im Januar habe ich mir die Sendetermine aufgeschrieben und ich habe einmal den Fehler gemacht, mir die nicht richtig anzuschauen. Nun habe ich sie mir natürlich drei bis vier Mal angeschaut, um ganz sicher zu sein, dass ich keine Sendung mehr verpasse. Und dann das: Ich hab mir einen Termin entweder von Anfang an falsch abgeschrieben, oder, was ich für unwahrscheinlicher halte, er wurde zwischenzeitlich ohne mein Wissen geändert. So oder so heißt das, dass die Juni-Sendung wieder nur in Form von Podcasts in den Äther gelangen wird. Sorry an alle, die letzte Woche das Radio eingeschaltet haben. Ich kann euch nicht sagen, wie peinlich mir das alles ist. Wieder etwas, woran ich unbedingt arbeiten muss. Die kommenden Termine werden jedenfalls doppelt und dreifach überprüft. Weiterlesen