Auf den Spuren von Bruen, McKinty & Co.

2016-03-12-13h02m24

Was habe ich mir nicht alles vorgenommen. Drei Bücher wollte ich während meines dreiwöchigen Aufenthalts in Irland lesen, weil ich davon ausging, dass mindestens die Hälfte aller Tage dem Regen zum Opfer fallen würden. „Jack Taylor liegt falsch“ von Ken Bruen, „In der Sackgasse“ von Gene Kerrigan und „The Big O“ von Declan Burke. Alle schön auf den neuen E-Reader geladen, dass ich nicht so schwer tragen muss. Die Erfindung des Rollkoffers habe ich bis heute eher unbeeindruckt zur Kenntnis genommen. Auf dem Hinflug benutzte ich das mir immer noch etwas fremde Gerät zum ersten Mal über einen längeren Zeitraum, Jungfernflug sozusagen, allerdings um ein bisschen in „Cops in the City“ zu schmökern. Noch waren wir ja nicht in Irland.  Weiterlesen

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Meine 10 Lieblingskrimis 2014

Jahresbestenliste 2014Man sollte sich den folgenden Beitrag als eine vierstündige Fernsehsendung mit Unmengen Verlagswerbung vorstellen. Oder man lässt es. Auf jeden Fall habe ich es endlich geschafft, mich für die obligatorischen zehn Bücher zu entscheiden, die mir letztes Jahr am besten gefallen haben. Im direkten Vergleich mit etlichen anderen Listen ist mir dabei vor allem eine Sache aufgefallen: Wie viel ich 2014 verpasst habe. Weiterlesen

Gesellschaftskritik als Destillat

Gene-kerrigan-die-wut

© Polar

Die Wut. Irgendwann packt sie jeden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Es fängt manchmal mit einer Unannehmlichkeit wie einem Gerichtsbesuch an, den man sich eigentlich hätte sparen können. Dabei wollte Detective Sergeant Bob Tidey nur gemütlich ein Bier trinken gehen, als er Zeuge wird wie zwei seiner Kollegen sich mit zwei jungen Besoffenen prügeln. Jetzt muss er sich fragen lassen, ob und was er gesehen hat. Waren die Schlagstöcke wirklich nötig gewesen? Er lügt, dem Frieden auf der Wache zuliebe, aber die Kameras haben alles gesehen. Und das ist erst der Anfang. Weiterlesen