Vorschau 2016: Teil 6

Hallberg City on Fire    Stephen Hunter - Einsame Jäger    Lansdale Rote Rache    Barrett Junge Wölfe

Endlich ist nahezu jede Verlagsvorschau durchgearbeitet, endlich sind alle interessanten Titel notiert. 10 Teile wird dieses Format wohl vorerst umfassen, bis das Herbst-/Winter-Programm wieder neue Titel anspült. In der heutigen Auslese: Ein Roman, den aufgrund seines Umfangs wieder kaum jemand lesen wird (Ellroy lässt grüßen), der vielleicht bekannteste Scharfschütze der Kriminalliteratur, die Fortsetzung einer meiner Lieblingseihen und ein junger irischer Autor, den ich doch tatsächlich beinahe übersehen hätte.  Weiterlesen

Als man Actionfilme noch auf VHS an der Tanke kaufte

Cold in July Screenshot 3

© Backup Media/Bullet Pictures

Als ich vor einiger Zeit las, dass Joe R. LansdalesCold In July“ verfilmt werden soll, war ich spontan begeistert. Auch wenn ich das Buch noch gar nicht kannte. Der texanische Schriftsteller zählt zu meinen Lieblingsautoren und hat mit „Bubba Ho-Tep“ bereits eine gelungene Filmadaption im Portfolio. Bis dato hatte ich zwar weder von dem Regisseur Jim Mickle, noch von  dem Drehbuchautor Nick Damici, mit dem er das Skript verfasste, je etwas gehört, der Trailer sah aber viel zu gut aus, um sich nicht darauf zu freuen. Weiterlesen

Das Böse kommt auf leisen Sohlen

Lansdale Kälte im Juli

© Heyne

Wo bekommen Schriftsteller eigentlich ihre Ideen her? Als der texanische Autor und Genre-Grenzgänger Joe R. Lansdale mit seiner Familie ein Haus besichtigt, bemerkt er  ein Einschussloch. Der Makler versichert ihm, dass es dem keine Schießerei oder gar einen Mord zugrunde liegt, aber Lansdales Fantasie hat sich zu diesem Zeitpunkt schon längst selbstständig gemacht. Er kauft das Haus zwar nicht, aber das Einschussloch bleibt ihm erhalten. Es verfolgt ihn bis in den Schlaf. Innerhalb einer Nacht will er die komplette Geschichte von „Die Kälte im Juli“ (Hierzulande erstmals 1997 unter dem Titel „Kalt brennt die Sonne über Texas“ bei Rowohlt erschienen) geträumt haben – inklusiver aller Nebenfiguren. Das muss ein Alptraum gewesen sein. Weiterlesen

Vorschau: Sendung vom 17.05.2015

IMG_8157Besser spät als nie: Heute Abend um 19 Uhr läuft „Der Schneemann“ schon wieder. Ihr könnt wie immer, sofern ihr die Zeit habt, per Livestream reinhören, oder, falls ihr aus der Region Tübingen kommt, einfach die 96,6 ansteuern. Wer die Sendung verschläft, hat die Möglichkeit sie ab Anfang nächster Woche auf meinem Soundcloud in Form von Podcasts anzuhören. Neueinsteiger finden dort auch die Sendungen der vergangenen Monate.

Darum geht es diesmal: Weiterlesen

Vorschau 2015: Teil 5

mckkinty schwestern     Varenne Sieben Leben     Barry Stadt Bohane      Lansdale Kälte im Juli

Das dürfte dann jetzt der wohl (vor?)letzte Post in diesem Jahr werden. Ich habe mich noch mal ein bisschen durch die Verlagsvorschauen gewühlt, und siehe da, ich komme im Leben nicht mit meinen sechs Ausgaben dieser Rubrik hier hin. Ich versuche mich aber auf sieben zu beschränken. Versprochen. Denn wie auch dieses Jahr, stellt sich mir wohl 2015 wieder die Frage: Wer soll das alles bezahlen und wann soll ich das lesen? Weiterlesen

Lost on the River

lansdale dunkle gewässer

© Heyne

Wie schreibt man über menschliche Abgründe? Während der Ton in vielen Krimis immer kühler, immer nüchterner und auf eine schmerzhafte Art und Weise realistischer wird, geht Joe R. Lansdale einen völlig anderen Weg. Sein Roman „Dunkle Gewässer“ ist gerade bei Heyne im Taschenbuch erschienen. Es handelt sich dabei um ein düsteres Südstaatenmärchen voller unvergesslicher Bilder und Figuren. In der Tradition von Autoren wie Mark Twain erzählt Lansdale eine Geschichte vom jugendlichen Streben nach Glück. Und wie schon bei Huck Finn und Tom Sawyer gilt auch hier: Weiterlesen