Sendung vom 12.07.2015

Im Juli ging es vom regnerischen London über den „Sunshine State“ Florida in ein lyncheskes Berlin. Es gab ein Porträt von Charles Willeford, einem der größten Pechvögel der Kriminalliteratur, ein Interview mit den Herausgebern Simone Salitter und Gunter Blank sowie das (vielleicht) erste umgekehrte Gewinnspiel der Welt, eine Hommage an die Neuausgabe von „Miami Blues“. Aber keine Angst: So richtig konsequent umgekehrt ist es nicht, ihr müsst mir jetzt kein Buch schenken. Der Gewinn geht immer noch an euch. Was ihr tun müsst? Scrollt euch durch!  Weiterlesen

Schrottplatz der Scheintoten

crews florida fever

© Metrolit

Mit sechsundfünfzig, einem der hässlichsten Stümpfe, die er je gesehen hatte, und obendrein einem über beide Arschbacken laufenden Tattoo, das ihm peinlich war, seit er in Korea aus seinem Heroin-Koma erwacht war und gesehen hatte, was er angerichtet hatte, hatte Stump mit Sex mehr oder weniger abgeschlossen.

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Röntgenbild mit Schneeflocken

met-galveston-final

© Metrolit

Man kann dem Metrolit-Verlag eigentlich nur gratulieren. Auf der Suche nach Stoff für eine verlagseigene Krimireihe stößt die Herausgeberin und Übersetzerin Simone Salitter auf den Titel „Galveston“. Der Autor des Romans heißt Nic Pizzolatto. Bei dem Namen klingelt erstmal gar nichts, wohl aber bei dem Titel. War sie in der titelgebenden Stadt nicht mit ihrem Mann Gunter Blank (Mitübersetzter und -herausgeber) während einer Texasreise Anfang der Neunziger schon mal gewesen? Weiterlesen