Es ist was faul im Sunshine State

wileford miami blues

© Alexander Verlag

Der Anfang von Charles WillefordsMiami Blues“ ist mittlerweile schon legendär: Der frisch aus der Haft entlassene Kleinganove Frederick J. Frenger Junior, genannt Junior, bricht einem bettelnden Hare Krishna am Flughafen von Miami ein paar Finger. Der Mann stirbt noch an Ort und Stelle an den Folgen des Schocks. Hoke Moseley vom Miami Police Department, ein Cop mit falschen Zähnen und einer Vorliebe für Cognac, den er meistens aus einem Zahnputzbecher trinkt, soll sich der Sache annehmen. Währenddessen spaziert Junior nichtsahnend ins nächstbeste Hotel, wo er sich vom zwielichtigen Hotelpagen Pablo ein Mädchen aufs Zimmer schicken lässt. „Pepper“ – oder Susan, wie sie im echten Leben heißt – ist ebenso hübsch wie unterbelichtet. Und ganz nebenbei ist ihr Bruder auch noch ein Hare Krishna. Oder besser gesagt: War es. Weiterlesen

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