Findet Thomas Cavar

Bottini Der kalte Traum

© Dumont

Im schwäbischen Rottweil fragt ein Mann vom Balkan nach einem gewissen Thomas Cavar. Die Einwohner erinnern sich – Thomas war dort aufgewachsen, hatte dort gewohnt, bis er, so heißt es, 1995 in Bosnien ums Leben kam. Er soll im Krieg um die kroatische Unabhängigkeit gefallen und seine Leiche in einem Massengrab gelandet sein. Der Fremde hakt nicht weiter nach. Nur drei Tage später bittet der Ex-Politiker Richard Ehringer, ehemals ein hohes Tier in der Bonner Republik, seinen Neffen, den Kripobeamten Lorenz Adamek, einen ganz bestimmten Namen durch die Datenbank der Polizei zu jagen: Thomas Cavar. Währenddessen durchstreift die deutsche Journalistin Yvonne Ahrens die kroatische Hauptstadt Zagreb mit einem alten Foto in der Tasche. Es zeigt einen jungen Soldat, der einem alten Mann eine Pistole an den Kopf hält und stammt aus der Zeit des Unabhängigkeitskriegs. Sie glaubt, ein Indiz für ein Kriegsverbrechen in den Händen zu halten. Um an Beweise zu kommen, herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist, muss sie aber erst einmal herausfinden, wer die beiden Männer auf dem Foto sind. Weiterlesen

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Vorschau: Sendung vom 09.08.2015

IMG_8249Die Sendung zu meiner Osteuropa-Reise mit Kaliber.17 läuft am Sonntag um 19 Uhr auf der Wüsten Welle – für die Tübinger auf der Frequenz 96,6, für den Rest der Welt im Livestream. Wer, wie ich, zu dieser Zeit schon im Urlaub ist (ihr hört mich quasi aus der Konserve), kann das Ganze entweder in Form von Podcasts auf meinem Soundcloud-Profil nachhören, oder, und das war bisher nicht möglich, die komplette, einstündige Sendung in der nagelneuen Mediathek der Wüsten Welle anhören und sogar herunterladen. Allerdings nur für 7 Tage, also haltet euch ran. Denn das gibt es zu verpassen: Weiterlesen

Wir müssen uns mal ernsthaft unterhalten

Lisa Kuppler hat in der FAZ in den Krimi-Wald hineingerufen. Was sie da gerufen hat, dazu kommen wir gleich ausführlich. Auch wenn sie uns Blogger, die sich irgendwo zwischen den von ihr genannten Gruppen der „Leser“ und „Kritiker“ einordnen, gar nicht erwähnt, habe ich schon einige interessante Beiträge zu dem Thema gelesen. Bei crimenoir zum Beispiel. Oder bei Literatur-O-Meter. Ich möchte nun auch noch meinen Senf dazu geben, denn Diskurs ist immer gut, es gibt meiner Meinung nach viel zu wenig davon. Deshalb vorneweg erst mal Dankeschön an Frau Kuppler für den Anstoß einer hoffentlich noch lange anhaltenden Diskussion. Weiterlesen