Yorgos Lanthimos verfilmt Jim Thompsons „Pop. 1280“

Jim Thompson - Pop. 1280

Cover-Ausschnitt der Taschenbuchausgabe aus dem König Verlag (1973). [Foto: Der Schneemann]

The Favourite“ von Yorogs Lanthimos war für stolze zehn Oscars nominiert, darunter „Bester Film“ und „Beste Regie“. Nur in einem Fall wurde auch was draus: Die großartige Olivia Colman („Broadchurch“) hat in der Nacht auf Montag in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ abgeräumt.


Trotzdem: Die beste Nachricht der letzten Tage, in der Lanthimos‘ Name fiel, hat wenig mit goldüberzogenen Männerstatuen zu tun. Sondern mit dem Dostojewski des Groschenromans, Jim Thompson. Dessen „Pop. 1280“ („1280 schwarze Seelen“) will der Grieche laut The Hollywood Reporter verfilmen.

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„Ich bin ein unverbesserlicher Intellektueller“

Jean-Patrick Manchette

© Jean-Paul Gratias

Jean Patrick-Manchette wird am 19. Dezember 1942 in Marseille geboren. Es herrscht Krieg. Als die deutschen Truppen Frankreich wenige Jahre später verlassen, zieht er mit seiner Familie nach Malokoff, einer kleine Gemeinden südlich von Paris. Bei seiner Großmutter, einer gebürtigen Schottin,  kommt der junge Manchette zum ersten Mal mit Kriminalliteratur in Kontakt. Es sind vor allem englischsprachige Autoren, die es ihm angetan haben. Während seiner Gymnasialzeit verschlingt er die Série Noire des Verlags Gallimard. 1960 beginnt er ein Anglistik-Studium, um Englischlehrer werden zu können. Ein Beruf, den seine Mutter sich immer schon für ihren Sohn gewünscht hat. Weiterlesen